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Qualm und Bier...

Jaja, als ich gestern aus der Schule kam und die Haustür aufgemacht habe war nur meine Schwester zu Hause und sass in ihrem Zimmer am Computer und ich habe den Schock meines Lebens bekommen. Nein, nicht weil sie am Computer sass, das tut sie den ganzen Tag. Aber ich konnte kaum sehen weil alles voller Rauch war. Sie hatte nämlich durch ihre laute Musik den Wecker für das Brot überhört, welches nun als ich es aus dem Backofen geholt habe pechschwarz und zu Pulver zerfallen war. Ich fands irgendwie lustig, wir hatten nämlich kein Brot mehr. Nur der Gedanke was hätte passieren können - der ist weniger schön... Und die 10 Minuten Dauerlüften haben so ziemlich nix gebracht, das Haus stinkt heute noch. Aber länger lüften war bei den Temperaturen einfach nicht drin, auch wenn es mittlerweile wieder richtig warm geworden ist hier: -5 Grad!

Heute hab ich echt die bescheuertste Samfunnslærestunde (Politik/Sozialwissenschaften) meines Lebens erlebt: Einige wollten Gruppenarbeit machen, einige nicht. Der Lehrer (ganz pädagogisch) lässt uns erst mal 45 min diskutieren bis er dann meint wir sollten in der Klasse herumgehen und Leute suchen, die die gleiche Vorstellung haben, wie wir Kapitel 19 bearbeiten sollten. Nun sind wir 5 Gruppen die alle auf eine andere Art und Weise dieses Kapitel "erarbeiten"... Glaubt nicht dass das klappen würde! In den Gruppen wird über Führerschein (Thema Nummer eins in dieser Klasse) diskutiert und der Lehrer ist im Lehrerzimmer und trinkt Kaffee. Am Ende wird die Arbeit über das Kapitel genauso schlecht ausfallen wie die letzte (wo ich eine 2 hatte was einer deutschen 4-5 entspricht).

Nunja, ich bin mit Nina, Hanne, Niklas, Gjermund und Thomas in einer Gruppe und wir werden das Kapittel folgendermassen erarbeiten: Jede Gruppe (haben uns aufgeteilt, 3 in jeder) formuliert 10 Fragen + 2 Zusatzfragen welche am Ende dem anderen Team gestellt werden. Für jede richtige Antwort gibts nen Punkt. Nun ging die ganze zweite Stunde (hatten ne Doppelstunde) unser Gespräch darum, was für eine Prämie es am Ende gibt für die gewinner. Die Idee die den Jungs am besten gefallen hat war ein Sixpack Pils für jeden. Naja, so ganz hat sich die Idee nicht bewährt. Jetzt kauft jedes Team eine Tüte Süssigkeiten für mindestens 25 Kronen -->3€. Die letzten 5 Minuten wurde mit dem Fragen formulieren angefangen wobei Gjermund und Thomas der Überzeugung sind, sie könnten Fragen stellen wie "Welche Farbe hat das T-Shirt des Mannes auf dem Bild S.114?" oder "welche Internetadresse steht in dem Fenster des Computers der auf Bild nr.2, S.116 abgebildet ist?". Denn die einzige Bedingung an die Fragen ist, dass die Antworten im Kapittel 19 zu finden sind. Wie ihr merkt werden wir nachher die Steinanzahl auf den Bildern, die Farbverläufe und irgendwelche unwichtigen Internetadressen kennen aber von dem Kapittel selbst nicht wirklich viel mitbekommen haben. Und in den anderen Gruppen wird es kaum anders laufen. Dass wir 2 Wochen Zeit haben für das "Projekt" (4 Fragen pro Person) ist auch so eine Schlauheit, das kann man in einer halben Stunde schaffen, aber egal... Soviel zu den norwegischen Unterrichtsmethoden. Seid gegrüsst

10 Kommentare 1.3.07 15:19, kommentieren



Einen schönen Samstagmorgen!

Ich mache mich gleich auf den Weg zum reiten *freu*. Eigtl wollte ich mit Lipurta' auf den Bekkeberg rauf, da kann man die ganze Gegend überblicken. Aber ist irgendwie ziemlich nebelig, ich bezweifle dass ich da viel überblicken kann... Naja, vllt verzieht er sich ja der Nebel.

Mindows Mediaplayer spinnt! Ich habe gestern stundenlang herumsortiert bis ich endlich ein wenig Ordnung in den Abspiellisten hatte und heute? Keine einzige Liste mehr da! Und die Musik die ich gestern draufgezogen hab? Alles weg! Doofes Ding! Alle Arbeit umsonst

Nunja, euch wünsche ich nun allen ein wunderschönes Wochenende, mal schaun ob ich mich noch mal melde Bis denenenenenee

 

Nachtrag um 5 Uhr: Komme vom Reiten, war absolut genial Erst mit Ingrid (die auf Logi und ich auf Lipurta') eine Stunde durch den Wald und über die Felder. Und Lipurta' war so hammertoll heute!!! Und dann noch alleine auf Silfri 1,5 Stunden, wollte eigentlich mit ihm dann auf den Bekkeberg, aber irgendwann haben wir den "Weg" (nicht dass es einen geben würde, aber man findet eigentlich durchs Gestrüpp hoch) verloren und als Silfri bis zum Bauch im über einem Meter tiefen Schnee steckte und auch meine Füsse bis weit über die Knöchel drin verschwunden waren hat er sich geweigert weiterzusuchen und wir sind halt umgedreht. War trotzdem herrlich!!! Nur meinte Silfri wieder einmal losrasen zu müssen im Gallopp Hab ihn zwar stoppen können, aber das soll er nicht!!! Jetzt hab ich geduscht und werde mal schauen ob ich mich zu Hausaufgaben aufraffen kann, gleich gibts Lasagne (hab ich mir gewünscht ) Bis denne!

8 Kommentare 3.3.07 09:49, kommentieren

Schock lass nach!

Ein ziemlich trister Tag der die meisten Menschen kaum aus den Häusern locken kann. Regenwolken und ein Schneeregengemisch der den schönen weissen Schnee langsam in Matsche und die Strassen und Wege zu einer schlammigen Rutsche verwandelt. Junia, Ingrid und kari müssen trotzdem raus. Die Pferde wollen bewegt, der Stall ausgemistet und die Tränken und Futtereimer gefüllt werden. Nachdem die Arbeit im Stall erledigt ist werden die Pferde fertig gemacht und Junia mit Lipurta' wagt sich zuerst raus in das Unwetter. Der Regen wird vom Wind unter das Dach gepeitscht und der ganze Paddock ist in eine einzige Schlammwüste verwandelt. Kari kommt mit Logi hinterher und nachdem Ingrid das Licht ausgemacht hat kommt auch sie mit Silfi raus.

Schon beim Aufsteigen merkt Junia dass Lipurta' heute nicht einfach ist. Und sobald sie aus der Einfahrt raus auf den Feldweg reiten ist Lipurta' kaum zu bändigen. Nach ein paar Minuten beruhigendem Einreden hat sie sich soweit beruhigt dass sie nur Schritt geht anstatt loslaufen zu wollen. Mit losen Zügeln geht es erst über die Felder und dann in den Wald hinein. Schon von Anfang an haben Karis und Ingrids Kopflampen nur ein Dämmerlicht von sich gegeben und das Wetter hat sein Übriges getan dass die Sicht sich auf 10m beschränkte. Mittlerweile hat sich Lipurta' beruhigt und lässt sich erstaunlich leicht reiten. Aus dem Wald raus und über das Feld durch den Tiefschnee sind Reiter wie auch Pferde froh etwas mehr sehen zu können, nur noch Karis Lampe spendet einen Schimmer von Licht.

Die drei beginnen zu traben und alle drei Pferde sind wie verwandelt und traben gemütlich mit losen Zügeln nebeneinander und hintereinander her. Im Galopp beginnt erst Lipurta' mit dem Zügelziehen und will die beiden Pferde vor ihr überholen da sie nunmal schneller ist. Doch da ist kein Platz also muss sie hinten bleiben. Und mit einem Mal beginnt Silfri schneller und schneller zu galloppieren was Lipurta' dazu veranlasst sich hinten dran zu hängen. Noch ahnt keines der drei Mädchen was sich in wenigen Sekunden abspielen wird. Karis Lampe hat mittlerweile auch den Geist aufgegeben. Eine Weile galloppieren Lipurta' und Silfri in schnellem Tempo hintereinander her während Logi, der schon etwas älter ist, zurück bleibt. Durch die Hufgeräusche hinter sich angespornt ist Silfri plötzlich nicht mehr zu halten und rast davon. Lipurta' gibt nach den ersten Versuchen hinterherzustürmen auf und lässt sich widerwillig von Junia anhalten während Silfri schneller und schneller wird.

Mittlerweile ist Kari bei Junia angekommen und beide beobachten geschockt wie Silfri völlig ausser Kontrolle auf den Tunnel zurast, vorbei an dem Feldweg in den sie eigentlich abbiegen wollten. Ingrid hat mittlerweile sowohl die Zügel als auch den einen Steigbügel verloren und stürzt, als sich Silfri vor dem Hufgetrappel, das von den Wänden 3x so laut zurückgeworfen wird, erschreckt und noch schneller wird. Kari und Junia atmen zuerst einmal auf als sie Ingrid im Tunnel erkennen, denken sie doch sie hätte Silfri stoppen können! Aber Ingrid, die sich bei dem Sturz auf den harten Betonboden wie durch ein Wunder nicht verletzt hat läuft in Panik hinter Silfri her, der mittlerweile vom Feldweg abgebogen auf der Strasse hin und herläuft.

Es ist klar was er will: nach Hause. Der Heimweg führt über einen weiteren Feldweg bis zur Schnellstrasse, diese muss überquert werden und über die Felder gehts heim. Aber Silfri weiss genau dass es einen kürzeren Weg gibt: nämlich direkt einen halben Kilometer auf der Schnellstrasse... Während Junia und Kari abgestiegen sind und Kari verzweifelt versucht Ann oder jemand anderen vom Stall zu erreichen beruhigt Junia die beiden Pferde, Ingrid versucht Silfri zu fassen zu kriegen, doch der weicht geschickt aus und galloppiert plötzlich los. Auf die Schnellstrasse zu. Und er bleibt mitten auf der Strasse stehen, stocksteif. Junia und Kari bleibt fast das Herz stehen als sie ein schrilles Wiehern von Seiten der Schnellstrasse hören, dachten sie doch Silfri wäre in die andere Richtung gerannt!

Dann geht alles ganz schnell, Ingrid kommt endlich bei Silfri an und führt ihn von der Schnellstrasse herunter, Kari, die immer noch niemanden erreicht hat, bekommt gar nicht mit wie Ingrid Junia anruft um zu sagen dass alles ok ist. All das hat sich in weniger als 10 Minuten abgespielt, den Mädchen kommt es vor wie 10 Stunden. Ingrid bricht plötzlich in Tränen aus als ihr bewusst wird was alles hätte passieren können, Karis Hände zittern so dass sie das Handy nicht in die Tasche bekommt und Junia dankt Gott, für das Wunder dass NIEMANDEM etwas passiert ist. Nach ein paar Minuten steigen alle drei wieder auf und reiten Heimwärts. Logi ist plötzlich unruhig und Kari hat alle Hände voll zu tun um ihn zu beruhigen (sonst ist er doch immer die Ruhe selbst!), Silfri atmet schwer, macht aber keinen Versuch mehr auszubrechen, nur Lipurta' trottet gemächlich durch den Schneeregen als wäre all das nicht vorgefallen.

Es war das erste Mal seit Junia diesen Weg reitet (und das tut sie seit einem halben Jahr ca 2x die Woche) dass auf der Schnellstrasse KEIN Auto fuhr. Nicht nur Silfri wäre bei einem Aufprall mit einem 100kmh schnellen Auto tot gewesen, auch der Autofahrer hätte keine Chance gahabt. Bremsen wäre nicht möglich gewesen, bei dem Wetter erst Recht nicht. Die Reflektoren die sowohl die Pferde als auch die Reiter in Massen tragen wären bei der Sicht zu spät gesehen worden. Kari und Ingrid sagen "Det var rent flaks at det kom ingen bil" (Das war reines Glück dass kein Auto kam). Junia sagt: "Gott ist einfach unglaublich!!!"

 

Das war gestern, all das hat sich zwischen 20 und 21 Uhr abgespielt während niemand davon wusste. Was habt ihr in dem Moment gemacht? Das hat mir einmal mehr gezeigt wie wertvoll das Leben ist und wie schnell man zwischen Leben und Tod stehen kann.
Ingrid hätte bei dem Sturz hängen bleiben können, sie hätte von einem Huf getroffen werden können, sie hätte gegen die Betonwand geworfen werden können. Sie hätte auch sitzen bleiben können, vllt hätte sie ihn stoppen können, vllt nicht. Sie hätte auf der Schnellstrasse stürzen können. Silfri hätte bei all der Glätte und dem Matsch ausrutschen können, er hätte sich ein Bein brechen können, das ist das Todesurteil für ein Pferd. Lipurta' oder Logi hätten hinterherstürmen können. Oder es hätte ein Auto kommen können. Ein einziges Auto auf einer Schnellstrasse hätte in diesem Moment die Welt von einer Menge Menschen und Tieren auf den Kopf stellen können. Ein Vater der von der Arbeit kommt. Jugendliche auf dem Weg zu einer Party. Es gibt tausend Möglichkeiten was hätte passieren können. Und NICHTS davon ist passiert. Ich glaube nicht an Zufall, ich glaube an Gott.
Das Leben ist wertvoll, so wertvoll. Leute ich hab euch lieb!

4 Kommentare 7.3.07 13:37, kommentieren

Bunt gemixt :P

Hei! Erst mal sorry wenn ich mit dem letzten Eintrag ein paar von euch geschockt habe. Es geht wirklich allen gut! Gestern war ich mit Lipurta' allein draussen, es war einfach wunderschön! Auch wenn es doof ist dass die Temperaturen wieder knapp über null klettern und somit der Schnee schmilzt hat es doch auch etwas Gutes! (Zumindest solange es nicht regnet und stürmt wie Dienstag). Denn gestern war einfach herrliches Wetter! Die Luft war ganz...rein... weiss kein anderes Wort, aber wirklich herrlich, man konnte gut im Pullover rausgehen und es hat so einen Spass gemacht zum Reiten zu fahren durch die kalte Luft, toll! Und dann hab ich Lipurta' draussen erst mal ne halbe Stunde lang gestriegelt bis sie geglänzt hat wie eine frische Kastanie. Und dann sind wir ausgeritten, den gleichen Weg wie Dienstag und ich bin die ganze Zeit mit langen Zügeln geritten. Im Trab und Tölt und Gallopp, ich musste nicht einmal die Dinger benutzen weil Lipurta' einfach herrlich gegangen ist. Der Ausritt war einfach wunderbar

Nunja, des Weiteren habe ich mal "gemessen" wie lang der Weg zum Stall ist (bzw der Weg zurück). Und zwar auf folgende Art und Weise: Wer kennt das Zementsacklied? "Ein Sack Zement, ein Sack Zement, ein Sack Zement und die nächste Strophe! Zwei Sack Zement, zwei Sack Zement, zwei Sack Zement und die nächste Strophe!........." Dazu eine wundervolle Melodie, es ist ein toller Zeitvertreiber :P Jap, und ich bin, vom Stall bis nach Hause bis zu 392 Sack Zement gekommen. Haltet mich für bescheuert, widersprechen kann ich nicht, es ist ja wahr :P Auf jeden Fall besteht nun jede Strophe aus 16 Schritten. Bei 392 Strophen macht das 6.272 Schritte. Jeder Schritt ist im Durchschnitt ca 70cm lang. Das bedeutet 439.040cm. Das bedeutet 4390,40m und das widerum bedeutet 4,3904km. Und ob ihr das nun glaubt oder nicht, es stimmt! Der Weg ist tatsächlich so lang! Und ich bin ihn die letzten Male hin und zurück gegangen, ha bin ich stolz auf mich *angeb-protz* Naja, gestern hab ich dann wieder das Fahrrad genommen, mein Knie ist wieder relativ ok

Ansonsten bin ich in Englisch grad mal sehr angenevt! Wir wurden in Gruppen aufgeteilt und müssen ein Projekt machen "How have desasters affected the american society during the last few decades?" ist unser Thema und in meiner Gruppe sind Nina, Fredrik und Therese (gewesen). Fredrik hat Katrina, Nina und ich das WTC und Therese Pearl Harbor genommen. Nun hatten wir bisher an 5 Tagen Englisch, an 3 davon war Fredrik nicht da. In der letzten Stunde hat Therese mal eben beschlossen dass sie Englisch doch abwählen möchte und wir stehen nun zu dritt (wenn man Fredrik zählen kann) da. Wir haben die Materialien von Therese bekommen die aus 17 Seiten von Wikipedia stammen, unbearbeitet, sie hat NIX gemacht! Ja, jetzt muss Nina meinen Part beim WTC übernehmen und ich muss nochmal von vorne anfangen mit Pearl Harbor. KLASSE Leute! Wir müssen ja auch nur am Donnerstag schon vortragen und bis dahin die vorgeschriebene PowerPointPräsentation fertigkriegen! Ehrlich, ganz grosse Klasse ist das. Als wenn ich nix besseres zu tun hätte!

Nunja, und jetzt seid ihr mal gefordert!
Gestern während wir an unserem Samfunnslære"projekt" arbeiten sollten (ich hab gesagt dass das nix wird!!! Siehe Eintrag "Qualm und Bier", der drittletzte) haben wir mal alle Amerikanischen Staaten aufgeschrieben die uns eingefallen sind. Wir sind tatsächlich auf 45 gekommen! Und als wir dann die anderen nachgeschlagen haben haben wir noch 6 gefunden.
Jap, ganz genau, USA hat nur 50 Staaten + Washington D.C.!!! Jetzt schreibe ich die 51 die wir gefunden haben auf und frage euch was falsch ist, denn ich hab den Fehler noch nicht finden können... (Nachtrag: Ich hab den Fehler Aber wenns euch Spass macht könnt ihr ja auch mal rätseln )

  1. Washington
  2. Montana
  3. Idaho
  4. Oregon
  5. Nevada
  6. California
  7. Arizona
  8. Hawaii
  9. Alaska
  10. Utah
  11. Colorado
  12. North Dakota
  13. South Dakota
  14. North Carolina
  15. South Carolina
  16. Wyoming
  17. Delaware
  18. Vermont
  19. New Hampshire
  20. New York
  21. Kentucky
  22. Missouri
  23. Mississippi
  24. Minnesota
  25. Texas
  26. New Mexico
  27. Kansas
  28. Nebraska
  29. Oklahoma
  30. Louisiana
  31. Wisconsin
  32. Michigan
  33. Illinois
  34. Iowa
  35. Columbia
  36. Arkansas
  37. Alabama
  38. Georgia
  39. Florida
  40. Tennessee
  41. Indiana
  42. Ohio
  43. Virginia
  44. West Virginia
  45. Pennsylvania
  46. Maine
  47. Massachusetts
  48. Rhode Island
  49. Connecticut
  50. New Jersey
  51. Maryland
und halt eben + Washington D.C.

4 Kommentare 9.3.07 08:43, kommentieren

Ich liebe Slalomski!!!

Gestern war ich mit YFU (Youth For Understanding - meine Austauschorganisation) in Oslo Ski fahren. Merle, Lea, Marlene und Marten waren auch da und Erika, Eskil und Lars. Und es war einfach cool, mit den vernünftigen Skiern hat das sooo einen Spass gemacht! Auch wenn die Sicht sich manchmal auf 5m beschränkt hat und die Pisten irgendwie mit der Zeit ziemlich vereist waren, es war klasse
Ich wusste gar nicht mehr dass ich so gut fahren konnte, mit den 84er Skiern war das nicht wirklich möglich...

Zwar gabs dann ein Heckmeck weil ich die Strassenbahn um halb 10 bekommen musste weil mein Bus von Oslo um halb elf ging damit ich halb zwölf zu Hause sein konnte. Lars kam dann auch früh genug um mich zur Station zu bringen, meine Schuhe und der Rucksack lagen bloss leider bei Eskil im Auto. Der war aber Erika zu Hilfe geeilt die es irgendwie geschafft hat aus dem Lift zu fallen. Dann hab ich erst mal provisorisch andere Schuhe bekommen damit ich die Ausrüstung zurückgeben konnte und wir haben auf Eskil gewartet der völlig ausser Atem irgendwann angerannt kam. Dann habe ich im Auto die Schuhe gewechselt und bin wohl noch nie in meinem Leben auf einer so gefährlichen Autofahrt gewesen. Die Strasse ging ständig in engen Kurven und alles war spiegelglatt. Und Lars ist in einem unglaublichen Tempo gefahren, ich bin froh dass uns niemand entgegen gekommen ist, wir sind mehr als einmal auf der Strasse hin und hergeschlittert...

Naja, alles ist gut gegangen, ich habe die Bahn und meinen Bus bekommen und war rechtzeitig zu Hause. Jetzt hab ich ein Wochenende mit einer Menge Arbeit vor mir Bis dann!

6 Kommentare 10.3.07 13:33, kommentieren

Ein wunderschönes

Wochenende liegt hinter mir Lea war da und wir haben am Samstag einen über 3,5 Stunden langen Ausritt gemacht, es war einfach herrlich Und auch sonst war es einfach toll dass sie da war Gestern, als sie weg war (zum Skispringen ) bin ich noch mit Silfri ausgeritten und er ist NICHT durchgegangen!!! WOW! Das ist leider mometan eine Seltenheit bei dem Pferd, total schade.

Tja, ansonsten gibt es ehrlich gesagt nicht so schrecklich viel zu erzählen was vllt auch der Grund für meine lange Abwesenheit war. Das heisst, eigentlich eher weil ich die ganze letzte Woche kaum etwas anderes als Schule, Schularbeiten und Reiten gemacht habe. Stress, Stress, Stress. Nur das Reiten, das war immer herrlich

Falls ein paar von euch wissen wollen wie es mit dem Englischprojekt weiterging/geht: Von den bisher 10 Tagen an denen wir 17 Stunden Englisch hatten und daran gearbeitet haben waren die Gruppenmitglieder wie folgt vertreten:
Therese: 2 Tage, dann hat sie nach der Hälfte mal eben beschlossen Englisch abzuwählen so dass ich ihren Part (an dem sie noch nicht einmal gearbeitet hatte) übernehmen musste.
Fredrik: 4 Tage, die restlichen Male entweder krank oder Fahrstunde oder Theorieführerscheinprüfung.
Nina: Immerhin 6 Tage, den Rest krank.
Junia: jede einzelne der 17 Stunden. Jeden einzelnen der 10 Tage... Ahhhh!

Ahhhhh! Und heute ist die letzte Stunde in der wir die conclusion und die PPP fertig stellen müssen die ich gnädigerweise :P schon angefangen habe. Ehrlich, das norwegische Schulsystem! Hier macht es NIX wenn du nicht da bist, also kommt man nicht. Nur die deutschen Austauschschüler, die kommen. Jeden und jeden Tag, selbst wenn sie nur 2 Stunden haben und die restlichen 6 auf den Bus warten müssen. Sie kommen trotzdem. (naja, ich rede hier nur von mir, aber ich denke bei den anderen ists auch nicht viel anders) Weil wir in Deutschland einfach zu gut erzogen werden... Ha ha ha.

Naja, das wars dann von mir, ich werd mich mal an meine Aufgaben begeben, hab heute nur 2 Freistunden :P
Liebe Grüsse!

2 Kommentare 19.3.07 10:54, kommentieren

Glücklich sein...

Jaja, es gibt mich tatsächlich noch :P Und ich schreib schon wieder nen Eintrag, so schnell kanns gehen :P Gerade habe ich mich trotz der kaum 5 Grad im Pulli (die Jacke musste als Unterlage dienen) draussen auf die Wiese in die Sonne gelegt. Das war vielleicht schön! Um einen herum noch lauter Schneeflecken, der Wind der die Haare ins Gesicht bläst und die Sonne die dich wärmt. So herrlich, einfach perfekt zum träumen. Nach ner Viertelstunde wurde der Wind dann doch zu kalt und auch der Boden war ja nicht undbedingt das was man warm nennt, aber diese paar Minuten haben mir 2 Dinge ganz bewusst klargemacht: Der Winter ist vorbei (selbst wenn er noch ab und zu mit Schnee versucht zurückzukommen wie man mir versichert hat) und ich lebe (was mir zwar schon vorher klar war, was ich aber vorhin ganz intensiv gemerkt hab). Leute ich bin glücklich, hab euch lieb

3 Kommentare 20.3.07 14:10, kommentieren

Und nicht glücklich sein

Ja, das geht manchmal ganz schnell, in der einen Minute ist man glücklich und in der nächsten will man sich ins Bett legen und heulen. Sei es weil man ne schlechte Arbeit wiederbekommen hat (bei mir grad nicht der Fall), ob man sich verletzt hat (bei mir zwar der Fall aber nicht wirklich dramatisch) oder weil man einfach mal wieder hyperempfindlich ist und alles in den falschen Hals bekommt (bei mir der Fall!!!).

Und wie schön wenn man dann tatsächlich echte Freunde hat. Und wenn man Pferde hat Denn da komme ich grad wieder her und allein die Tatsache dass Lipurta' auf der Koppel ankam um mich zu begrüssen und wir einen wunderschönen Ausritt zusammen hatten und sie heute absolut extralieb war hat mich zumindest für ein paar Stunden die Welt vergessen lassen und mich wieder glücklich gemacht. Und momentan gehts mir auch... gut. Glaub ich. Bis bald!

3 Kommentare 22.3.07 21:18, kommentieren

Es tut weh

Das ist der Titel eines meiner Lieder. Aber momentan gehts um was anderes.

Es tut weh zu wissen dass die anderen gerade auf dem X2C sind
Es tut weh dass ich mich momentan so alleine fühle wärend sie dieses immer wieder umwerfende Erlebnis hautnah fühlen, hören, sehen und auftanken können
Es tut weh dass ich auf die versprochene Mail von gestern vergebens warten musste, die mir so wichtig ist
Es tut weh dass ich jemanden verloren habe, der mir sehr viel bedeutet hat
Es tut weh dass ich momentan bei den anderen auf dem X2C sein will und nicht hier, denn ich habe mir das hier ausgesucht
Am meisten tut es weh dass ich zweifel, schwanke, falle, stolpere und nicht mehr weiss was ich denken soll. Dass ich verzweifel.

Der Tag war schön, ich hatte Spass, ich habe Freude gehabt, ich habe gelacht, ich war glücklich. Ich bin glücklich, auf eine spezielle Art und Weise. Hier fehlt etwas. Und ich weiss auch was. Und ich freue mich darauf es zu Hause wiederzubekommen. Deswegen freue ich mich auf zu Hause. Ich freue mich mein altes Leben wieder zurück zu bekommen. Dabei weiss ich dass mein altes Leben nie zurück kommt. Aber ein Teil, der wird da sein. Das ist so ein unglaublich tolles Gefühl. Ja, heute Abend wäre ich lieber in Deutschland. Mit den anderen zum X2C gefahren. Und neue Kraft getankt. Ich brauche das, gerade hier und ich habe es nicht. Das ist schwer. Mir geht es gut Leute! Ich bin nicht depri. Ich weiss nur im Moment keinen klaren Gedanken zu fassen. Ich fühle mich verloren und gleichzeitig geborgen. Und ich weiss dass ich hierher wollte, dass ich es mir ausgesucht habe. Und ich bereue es nicht, habe es nie bereut. Mich nur manchmal gefragt warum ich all das mache. Und immer Antworten darauf gefunden. Ich bin gerne hier. Und das tollste ist dass ich hier gelernt habe wie wunderschön es zu Hause ist. Damit meine ich nicht das Haus in Hamm, ich meine das echte zu Hause. Das Gefühl zu Hause zu sein. Das Gefühl ein zu Hause zu haben. Das muss kein Ort sein. Das ist einfach nur zu Hause. Versucht nicht zu verstehen, das ist eigentlich nix was ich in den Blog schreibe, aber heute... habe ich es geschrieben. Für mich. Vielleicht auch für euch, wer weiss.

3 Kommentare 24.3.07 22:24, kommentieren

Glaub an mich

Und wenn ich gehe
Dann bitte glaub an mich
Lass mich ziehen
Bitte halt mich nicht
Trag mein Bild in dir, solange es geht
Glaub an mich
Und wenn ich gehe
Dann bitte glaub an mich
Schließ deine Augen
Siehst du mein Gesicht?
Das ist mein Weg
Ich kann ihn deutlich seh'n
Glaub an mich
Glaub an mich       (Yvonne Catterfeld)

Nein, ich bin kein Fan von Yvonne Catterfeld, das Lied ist auf einem meiner Sampler drauf und passt irgendwie. Darum. Darum was? Keine Ahnung. Der Song bezieht sich auch auf eine ganz bestimmte Person. Vllt weisst du, dass du gemeint bist. Nicht auf die, von der unten die Rede ist aber. Nur so zur Info.

Mir gehts gerade so richtig scheisse. Wenn du eine wichtige Mail schreibst am Dienstag und der andere verspricht sie am Mittwoch spätestens zu lesen und zu antworten. Und am Freitag kommt dann erst eine Antwort, die aber nur darin besteht dass derjenige keine Zeit hat, aber verspricht am Nachmittag zu schreiben, was er nicht tut. Dann wartest du bis Sonntag nur um eine noch aussagelosere Mail zu bekommen in der steht dass die ganze Mail beim verschicken verschwunden ist. Und das nachdem du dieser Person schon mindestens 10x gesagt hast sie möge lange Mails in einem Textprogramm vorschreiben und kopieren weil so etwas bei Webmail.loomes oft passiert.
Vielleicht hört es sich nicht so dramatisch an. Aber diese Mail war wirklich wichtig für mich. Es wäre auch nicht so schlimm gewesen wenn die Person mir nicht versprochen hätte 1. am Mittwoch nachzuschauen (was sie nicht getan hat), dann 2. am Freitag nachmittags zu schreiben (was sie auch nicht getan hat) und mir nun 3. in der letzten Mail sagt sie würde mir noch eine Mail schreiben wo ich nicht mehr dran glauben will weil ich verdammt noch mal nicht wieder Tage lang warten will nur um doch nix zu bekommen. Von alledem abgesehen ist es nicht einmal das erste Mal.

Keine Sorge, es ist wohl niemand von euch die ihr den Blog lest gemeint, denn auch das tut sie soweit ich weiss nicht, ausser wenn ich sie ausdrücklich drum bitte. Denn was hier steht weiss sie nie wenn wir telefonieren. Und falls du den Eintrag hier doch liest: Du weisst dass ich dich liebe und du mir riesig viel bedeutest. Und ich will dich auch gegen niemanden tauschen. Ich habe auch nicht die lieben Worte in den Mails überlesen. Die trösten aber nicht wenn ich deine Antwort brauche! Aber bitte versprich mir nichts was du nicht hälst. Erst recht nicht wenn es mir so wichtig ist. Denn das tut einfach nur richtig weh.

Ja, das war wieder ein Eintrag der nicht in den Blog gehört, eigentlich. Aber uneigentlich schon. denn wenn ihr wissen wollt wies mir geht dann gehört das dazu. Ansonsten gehts mir gut. Denk ich mal. Und ich hoffe dass es besser wird.

13 Kommentare 25.3.07 12:20, kommentieren